Heidelberger Forum zur Friedensethik

Der Projektträger stellt sich vor.

Über das Institut

Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) ist ein interdisziplinäres Forschungsinstitut, seit 1958 mit Sitz in Heidelberg, dessen Grundfinanzierung durch die Mitglieder des Trägervereins – die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), die Landeskirchen der EKD, den Deutschen Ev. Kirchentag und die Ev. Akademien – getragen wird und das darüber hinaus Forschungs- und Beratungsarbeiten durch Drittmittel finanziert.

Zum satzungsgemäßen Auftrag gehört die Aufgabe, wissenschaftliche Arbeiten anzuregen und zu fördern, die dazu bestimmt sind, die Grundlagen der Wissenschaft in der Begegnung mit dem Evangelium zu klären, und die Kirche bei ihrer Auseinandersetzung mit den Fragen der Zeit – auch durch Untersuchungen und Gutachten für die Mitgliedskirchen – zu unterstützen.

Unser Format

Beim „Heidelberger Forum zur Friedensethik“ handelt es sich um einen interdisziplinären Konsultationsprozess mit jährlich zwei Konsultationen (Frühjahr und Herbst), in denen die Themen in einem mehrstufigen Verfahren verhandelt werden.

Die Ergebnisse der Konsultation werden den relevanten kirchlichen, politischen und militärischen Akteuren sowie der interessierten Öffentlichkeit in Form von Online-Publikationen zur Verfügung gestellt.

Die FEST ist in vier Arbeitsbereiche gegliedert:

1.

Frieden

2.

Nachhaltige
Entwicklung

3.

Religion, Recht
& Kultur

4.

Theologie & Naturwissenschaft

Der Arbeitsbereich Frieden, in dem das Projekt „Heidelberger Forum zur Friedensethik “ verortet ist, befasst sich mit vorrangig friedensethischen Themen. Ziel ist es, durch eine Reflexion über Ziele und Mittel friedensfördernden Handelns ein kritisch-normatives Orientierungswissen anzubieten. Inhaltlich umfasst dies zwei Schwerpunkte: die Zivilisierung des Konfliktaustrags, d.h. Konzepte der Begrenzung und Beendigung von Kriegen und bewaffneten Konflikten, sowie die Humanisierung von Lebensbedingungen und damit die Schaffung positiver Friedensbedingungen.

Die Arbeit im Bereich Frieden ist durch drei zentrale Charakteristika geprägt: durch Interdisziplinarität, die sich sowohl in der personellen Zusammensetzung des Arbeitsbereichs als auch in der Herangehensweise zur Bearbeitung von Themen zeigt, durch einen normativen Bezug, der der Friedensethik eingeschrieben ist, sowie durch einen Praxisbezug mit entsprechenden Transferleistungen in Politik und Gesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie unter www.fest-heidelberg.de.

oder auf unserem Twitter Account

Gefördert wir dieses Projekt von der Evangelischen Seelsorge in der Bundeswehr.